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AltspaceVRCONNECT! | (DIS-)EMBODIMENT

16. Juli 2021 um 18:0020:00

Kostenlos

Eine VR-Meetup-Reihe im Bereich immersiver Technologie.

Netzwerktreffen auf der Social VR Plattform AltspaceVR
am 16.07.2021
um 12.00 Uhr EDT / 18.00 Uhr CET.

Die Netzwerktreffen zielen darauf ab, Frauen und gendermarginalisierte Personen aus Europa und Nordamerika, die in der Kreativwirtschaft und rund um immersive Technologien arbeiten, virtuell miteinander zu verbinden. Dadurch werden neue internationale Verbindungen geschaffen und potenzielle Kooperationen gefördert. Diese Meetups sind als Veranstaltungsreihe geplant, die für jede Veranstaltung einen anderen Schwerpunkt hat.

MEETUP #4: (DIS-)EMBODIMENT

  • Einführung von Peggy Schönegge (DE), freie Kuratorin, Autorin und Projektleiterin bei peer to space sowie Vorsitzende des Medienkunstvereins in Berlin
  • Präsentation von Zeesy Powers (CA), Medienkünstlerin
  • Präsentation von Carly Lave (US/DE), Choreografin und Tänzerin

Teilnahme in AltspaceVR über VR-Headset, im 2D-Modus via Windows PC und Mac OSX (Beta Version) sowie Live-Stream via Zoom.

Bitte beachten:
Neue Benutzer*innen, die noch kein AltspaceVR-Konto haben, müssen zuerst die Anwendung herunterladen und dann ein Konto innerhalb der AltspaceVR-Anwendung einrichten. Dies funktioniert auf allen Plattformen wie PC, Mac OSX (Beta Versiob) und Oculus Quest, etc.

Über die Sprecherinnen:

Peggy Schönegge ist freie Kuratorin, Autorin und Projektleiterin bei peer to space sowie Vorsitzende des Medienkunstvereins in Berlin. Sie hat einen B.A. und M.A. in Kunstgeschichte von der Humboldt-Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin und verbrachte ein Jahr an der Ritsumeikan Universität in Kyoto (JP). In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den Bedingungen und Herausforderungen der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf unseren Alltag, unsere Gesellschaft und Kultur. Konkret beschäftigt sie sich mit Gender, Performance und künstlicher Intelligenz, indem sie digitale Kunst, Internetkunst und Kunst mit neuen Medien wie VR oder AR in realen und virtuellen Ausstellungsräumen kuratiert. Sie hält international Vorträge und nimmt an Podiumsdiskussionen auf Konferenzen und Veranstaltungen wie dem VRHAM! Virtual Reality & Arts FestivalWISE Conference oder für das Goethe-Institut. Derzeit unterrichtet sie an der Hochschule Darmstadt im Bereich erweiterte Realität.
Zu ihren ausgewählten kuratorischen Projekten gehören SPECULATIVE CULTURES. A Virtual Reality Art Exhibition (Parsons Gallery/ New School, New York), TOUCHING FROM A DISTANCE. Transmediationen im digitalen Zeitalter (Literaturhaus Berlin), PENDORAN VINCI. Kunst & Künstliche Intelligenz heute (NRW Forum, Düsseldorf) sowie die Online-Ausstellungen CAT HEROICUS SUBLIMIS, Claiming Needles und Mirror, Mirror im Rahmen der Online-Screening-Reihe PARS PRO TOTO von peer to space.

Carly Lave ist eine amerikanische Choreografin und Tänzerin, die in Berlin lebt. Ihre Arbeit versucht, das Selbst und die persönliche Subjektivität durch Bewegung zu hinterfragen. Sie hat einen BA in Amerikanistik und Tanz an der Stanford University erhalten, wo sie unter anderem mit Alex Ketley, Robert Moses, Bobbi Jene Smith, Diane Frank und Muriel Maffre arbeitete. Sie war 2018-2019 US Fulbright Fellow in Deutschland (in einer Künstlerresidenz mit der Tanzfabrik Berlin) und entwickelte Tanz mit Motion-Capture-Technologie und Virtual Reality. Ihre Arbeit fördert die Auseinandersetzung des Menschen mit der Technologie und verschiebt die Grenzen dessen, was Tanz über den Zustand des Menschen im 21. Jahrhundert offenbaren kann. Derzeit entwickelt sie, mit dem Goethe-Institut, eine internationale Tanz-Workshop-Serie mit dem Titel Golem-Labor, die mit Motion-Capture- und XR-Technologien arbeitet. Ihre Arbeit wurde vom Maxim Gorki Theater Berlin in Auftrag gegeben und in den Uferstudios und der Tanzfabrik Berlin gezeigt. Außerdem hielt sie Vorträge zum Thema art+tech auf der Republica Digital Technology Konferenz sowie an der Stanford University, der Technischen Universität Cottbus, der Universität Lüneberg und der Humboldt Universität zu Berlin. Zuvor arbeitete sie in San Francisco, Kalifornien, wo ihre Arbeiten in Theatern wie dem ODC San Francisco, dem San Francisco Conservatory of Dance und dem Joe Goode Annex gezeigt wurden. Mehr unter: https://www.carlylave.com

Zeesy Powers interessiert sich für die unausgesprochenen Codes, die unsere Gesellschaft strukturieren. Ihr laufendes App-Projekt deardiary.wtf gibt Nutzern kryptische Antworten auf persönliche Fragen und untersucht dabei sowohl die menschliche Arbeit, als auch die Voreingenommenheit, die in den Daten hinter den KI-Entscheidungen stecken. Ihre VR-Arbeit This Could Be You aus dem Jahr 2017 bettet die Nutzer*innen in eine absichtlich zugängliche VR-Umgebung ein, die in ihrer Begrenztheit explizit ist. Zu ihren aktuellen Interessen gehören: Minimal-Tech-Eingriffe, neuartige Verwendungen alter Technologie, Kryptowährungs-basierter Ressourcenverbrauch, nachhaltige Hardware-Praktiken, irreführende UI und Deepfakes. Zeesys bald erscheinender Dokumentar-Kurzfilm Omiwatari untersucht die kulturellen Verluste des Klimawandels anhand der alten Klimaaufzeichnungen des Tenaga-Schreins am Suwa-See in Nagano.
Mehr unter: https://zeesypowers.com/

ÜBER CONNECT!

Connect! ist eine Veranstaltungsreihe, die Frauen und gender-marginalisierte Personen im Bereich immersiver Technologie in den Vordergrund stellt und vernetzt.
Organisiert wird die Reihe vom Goethe-Institut Montréal in Zusammenarbeit mit Women in Immersive Tech Europe (WIIT), initiiert von Sara Lisa Vogl. Projektseite.

Details

Datum:
16. Juli 2021
Zeit:
18:00 – 20:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , , , , ,
Webseite:
https://www.goethe.de/ins/ca/de/ver.cfm?fuseaction=events.detail&event_id=22280993&

Veranstaltungsort

AltspaceVR
AltspaceVR,
Webseite:
https://altvr.com/

Veranstalter

Women in Immersive Technologies
Goethe-Institut Montréal
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